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Typisch Frau: Welche Jeans für welche Figur?

12.11.2019
Tina Sarau

Jeans-Guide – auch für Männer!

Für jede Figur gibt es eine passende Jeans! In meinem kleinen Jeans-Guide liste ich Ihnen die Dos und Dont’s auf, die Sie beim Jeans-Kauf beachten sollten.

Eine gutsitzende Jeans sollte jede(r) besitzen. Wichtig ist, dass die Figur günstig betont wird und Schwachstellen nicht noch hervorgehoben werden.

Wie erkennt man denn, ob eine Jeans gut sitzt?

Die Jeans sollte das Gesäß eng umschließen, aber der Bund darf weder im Rücken abstehen, noch sollte er einschneiden, so dass „Röllchen“ drüber quellen. Bei Männern mit Bauch oder Bauchansatz sollte der Jeansbund auf dem Bauch anliegen und nicht zu weit unterhalb des Bauchs mit einem Gürtel auf halber Höhe gehalten werden.

Eine gutsitzende Jeans sollte auch ohne Gürtel nicht vom Körper fallen. Ein schöner Gürtel ist bei Jeans natürlich immer vorteilhaft, dennoch sollte die Hose so sitzen, dass der Bund den Körper umschließt, ohne einzuschneiden, bzw. ohne, dass man noch eine Hand in den Bund schieben kann.

Die Hosenbeinlänge muss stimmen! Investieren Sie lieber in einen Änderungsschneider, falls die Hose zu lang ist.

Umgeschlagene Hosenbeine mögen zwar von Zeit zu Zeit in sein, sie verkürzen aber optisch die Beine. Wer jetzt nicht gerade mit gefühlten zwei Meter langen und schlanken Beinen gesegnet ist, sollte einen kritischen Blick auf den Hosenumschlag werfen und das Ergebnis mit der lässigen Wirkung des Umschlages vergleichen.



Lässig wirken mit umgeschlagenem Hosenbein versus kürzeren Beinen - dieser bewusste Vergleich lohnt sich.

Jeans-Hosen mit Stretch-Anteil tragen sich sehr komfortabel und umschmeicheln die Figur. Der Po wird zum Hingucker. Allerdings können sie aufgrund eines höhreren Elastan-Anteiles auch schnell ausleiern. Auch hier liegen top oder Flopp eng beieinander.

Auch von vorne soll die Jeans gut sitzen! Querfalten weisen darauf hin, dass die Hose an dieser Stelle zu eng ist (trotz Stretchanteil). Zu enge Hosen tragen immer auf und lassen einen kräftiger erscheinen. Die Jeans muss alle Bewegungen mitmachen. Sie darf nicht zwicken und zwacken. Hat man das Gefühl, dass man nicht durchatmen kann oder sich nicht bücken darf, dann ist die Hose zu klein.

Wölbungen des Stoffes oder Stauchungen, z. B. im Schritt, weisen darauf hin, dass die Hose zu weit bzw. zu groß ist. Vielleicht hat sie aber tatsächlich die richtige Größe, aber die Schnittform ist schlecht. In diesem Fall: Hände weg!

Für die Frauen gilt: Wer eher kräftige Oberschenkel und Bauch hat, sollte in High-Waist-Jeans, sogenannte Mom-Jeans, investieren. Der hohe Hosenbund kaschiert den Bauch, gleichzeitig wirken die Hüften schmaler.

Skinny-Jeans, Leggins oder auch Jeggins sehen bei schlanken und jungen Frauen gut aus. Die Skinny Jeans verzeiht nichts! Sie zeichnet die Silhouette des Beins nach und betont die Oberschenkel und Waden. Endet sie dann noch auf Knöchelhöhe/Wade, verkürzt sie das Bein noch zusätzlich. Fazit: Die Beine wirken kräftiger und kürzer. Überlegen Sie sich gut, ob Sie diesen Effekt wirklich haben wollen.

Ebenso schwierig: Die Hüftjeans
Durch den tiefen Hosenbund werden die Beine verkürzt. Außerdem betont sie die „Hüftspeck-Region“ sehr unvorteilhaft und es quillt sogar bei schlanken Frauen unschön die Haut über den Hosenbund. Zudem lenkt sie den Blick auf den Bauch. Ist der nicht super flach, quillt der Bauch auch hier drüber. Optisch wirkt die Figur gestaucht.
Bei Männern ist oft die Cargo-Jeans sehr beliebt, weil sie so praktisch ist. Die aufgesetzten Seitentaschen, die dann ja oft auch gut befüllt sind, lassen die Beine an der Seite unförmig und unnötig breit erscheinen. Dazu zieht das Gewicht, der oft vollen Seitentaschen die Hose zusätzlich noch unschön nach unten. Auch hier lohnt ein prüfender Blick.

Die Lieblingsjeans soll aber die Figur modellieren und vorteilhaft aussehen. Daher wende ich mich jetzt mal der Kehrseite zu, dem Po. Dies gilt für Männer und Frauen: Betrachten Sie sich bei jedem Hosenkauf von hinten im Spiegel! Nehmen Sie z. B. in der Umkleidekabine einen Kosmetikspiegel oder Ähnliches in die Hand und schauen, wie die Taschen am Po aussehen.



Der Effekt wird hier schön sichtbar oder? Die rechte Tasche sitzt etwas höher und lässt den Po modellierter aussehen. Zu tief sitzende Taschen verflachen das Gesäß und der Po rutscht optisch nach unten.

Wer bereits einen größeren Po hat, sollte darauf achten, dass die Taschen nicht zu weit auseinander stehen und auch nicht zu weit unten sitzen - siehe Bild oben. Denn beides verzerrt die Proportionen in die falsche Richtung, nämlich nach außen bzw. nach unten. Der Sattel (Quernaht unter dem Bund und über den Tachen) bildet idealerweise ein leichtes V (siehe 1. Bild oben).

Im Umkehrschluss gilt bei einem kleineren Po, dass die Taschen etwas weiter auseinander stehen dürfen, gerne mit auffälligen Nähten oder einer Klappe dran.
Ein Jeansmodell ohne Gesäßtaschen (gibt es aber nur für Damen) vergrößert den Po ebenfalls, da die optische Unterteilung fehlt.

Grundsätzlich gilt: helle Waschungen an Jeans-Hosen verbreitern! Achten Sie darauf, ob Sie die Oberschenkel oder Waden, die ja nun einmal die breitesten Stellen am Bein sind, betonen möchten, indem dort die hellen Flächen platziert sind. Es gibt Jeanshosen, die softere Waschungen aufweisen oder gar keine, diese lassen automatisch die Beine schlanker und länger erscheinen. Beispielsweise, wenn die Jeans nur mittig etwas heller ist als außen.



Diese Hose trägt optisch sehr auf. Sehen Sie woran das liegt?
Die hellen Waschungen betonen die etwas breiteren Proportionen am Oberschenkel und Wade und ziehen die Blicke an. Dazu sitzen die Hosentaschen, sowie die Sattelnaht zu tief - der Po rutscht quasi optisch nach unten. Durch die voluminösen Schuhe mit hohem Schaft wird das Hosenbein zusätzlich gestaucht.



Eine einheiltich gefärbte Jeans ohne großen Schnickschnack hat eine streckende Wirkung und ist ein optischer Schlankmacher - vor allem, wenn die Beine durch einen Absatz zusätzlich gestreckt werden.

Für die Frauen gilt: Applikationen mit Steinchen oder Stickereien betonen ebenfalls das Bein. Wählen Sie die Jeans sorgsam, denn eine Applikation an der Hüfte kann unter Umständen zusätzlich auftragen. Möchten Sie kräftiger wirken, dann darf es glitzern und funkeln.

Der Figurschmeichler, auch bei Männern, ist die Bootcut-Jeans. Durch den gemäßigten Schlag am Hosensaum wird die Kontur des Beines schön nachgezogen und das Bein wirkt länger und schlanker. Dies ist auch bei Schlaghosen der Fall.

Boyfriend-Jeans, das sagt der Name ja schon, sind doch eher für die Herren gedacht - auch wenn der Trend gerne auf die Damenwelt übertragen wird.

Weite Boyfriend-Jeans oder Marlenehosen sind keine Figurschmeichler, selbst wenn sie am Gesäß gut sitzen. Durch den weiten Hosenbeinschnitt fällt die Hose gerade und weit am Bein herab. Die Beine erscheinen stämmiger als sie eigentlich sind. Eine Kontur des Beines ist nicht mehr auszumachen. Man „verschlumpft“ darin regelrecht. Marlenehosen lassen Sie kleiner wirken, mit einem schmalen Oberteil und einem etwas höheren Schuh kann die Silhouette hier aber toll modelliert wirken. Sneakers, z. B. zu Boyfriend-Jeans, sind zwar mega bequem, aber wirken in Zusammenschau etwas plump.

Für Frauen: Wer optisch die Beine verlängern möchte, sollte Modelle mit gemäßigtem Schlag wählen, die bis über die Schuhe fallen. Hier lieber hohe Absätze tragen. Denn durch die langen und weiten Hosenbeine (bis über die Schuhe) werden die Beine optisch verlängert.
Do für Männer und Frauen:  Jeans wählen mit dunkler Waschung! Dunkle Farben strecken die Beine optisch und lassen sie schlanker erscheinen. Ein leichter Bootcut schmeichelt den Beinen.



Bei diesem Herren ist der Oberkörper länger als der Unterkörper. Die vielen Waschungen und Querfalten verkürzen und verstärken diesen Effekt. Klar, ist so etwas gerade Trend und wird mit Lässigkeit in Verbindung gebracht. Stellen Sie sich die Hose jedoch einmal etwas höher geschnitten vor und in einer durchgängien Waschung ohne Faltenbildung. Welches Bild entsteht in Ihrem Kopf?

Probieren Sie die vielen Tipps und Hinweise einmal bewusst aus und vergleichen die verschiedenen Möglichkeiten. Ihre Wahrnehmung wird sich verfeinern und Sicherheit für den nächsten Jeanskauf geben.

Viel Spaß und Erfolg beim Hosenkauf und viel Freude an dem neuen Lieblingsteil

Ihre

Tina Sarau

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Fotonachweis: Tina Sarau und Rock and Soul Photographie




 

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1 Kommentar

Ute Erbe

26.11.2019 - 22:00
Liebe Tina,
guter Artikel. Jeans hat wirklich jeder und eine gut sitzende Form macht einfach was her.
Danke für den Artikel.
Liebe Grüße aus Wiedenbrück
Ute Erbe

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Tina Sarau

Die Autorin

Tina Sarau

Stil ist die eine Art zu zeigen, wer Du bist – ohne sprechen zu müssen - und dafür steht Tina Sarau.
Die Vollblut Fachfrau für Stil, Mode und Beauty lebt ihr Thema und macht Lust auf mehr.
 

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