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Typisch Frau: Welcher Stiltyp bin ich und warum?

15.05.2021

Stil ist keine Frage des Geschmacks!

Bist du dir sicher, welcher Stil perfekt zu dir passt? Wenn du jetzt kurz zögerst, dann investiere fünf Minuten und mache bei meinem kleinen Stiltraining mit. Du wirst sehen, wie leicht du deine Wahrnehmung schulen kannst und wie du immer sicherer in Stilfragen wirst.

Manchen Menschen wird nachgesagt, dass sie Stil haben und einige werden auch Jahre nach ihrem Tod noch als Stilikonen gefeiert und verehrt.
Doch was bedeutet Stil eigentlich und welche Namen kommen dir in den Sinn, wenn du an ein stilsicheres Erscheinungsbild oder gar Ikonen des Stils denkst?

Stilikonen

Ganz oben auf der Liste von Vogue & Co. steht bei den Damen noch immer Audrey Hepburn, die mit ihrem mädchenhaften und eleganten Auftritt bleibende Erinnerungen geschaffen hat. Auch Grace Kelly, beziehungsweise Fürstin Gracia Patrica, ist mit ihrem klassischen Chic selbst jungen Menschen ein Begriff.

Bei den Herren ist für mich persönlich Karl Lagerfeld ein unvergessener Charakter, der mit seinen puristischen Schwarz-Weiß Kombinationen, den hochgeschnittenen Kragenformen und dem weißen Zopf die perfekte Inszenierung seines markantes Aussehens geschaffen hat und zu seiner eigenen Marke geworden ist. Dass seine geheimnisvolle Persönlichkeit in diesen Outfits authentisch wirken konnte, sei nur nebenbei erwähnt.

„Persönlichkeit fängt dort an, wo Vergleich aufhört“ (Karl Lagerfeld)

Dieser Satz ist eine erste Antwort darauf, was es bedeutet, den eigenen Stil zu finden. Jeder Mensch hat eine individuelle Ausstrahlung, die aus dem Zusammenspiel von körperlichen Merkmalen und der Persönlichkeit gebildet wird.

Fazit: Niemand ist wie du, deshalb spare dir den Umweg des Vergleichs mit anderen.

Modisch aussehen bedeutet noch nicht, Stil zu haben.

Permanent  locken uns neue Trends, auf den Zug der allgemeinen Uniformierung aufzuspringen. Klar - Trends sind klasse und bringen frischen Wind in unsere Kleiderschränke. Doch die vielen Möglichkeiten lenken dich davon ab, deinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu finden.
Dabei ist es sogar recht einfach. Ich zeige dir wie: Im Folgenden findest du ein kleines Stiltraining, das dir den Blick für dich selbst öffnen soll. Setze die kleinen Aufgaben konkret um und du wirst sehen, dass sich deine Wahrnehmung verändert!

1. Dein Stil ist dir ins Gesicht geschrieben!

Das Gesicht hat die größte Strahlkraft und beeinflusst maßgeblich deine Stilaussage, die der Schlüssel für klare Empfehlungen zu Materialien, Muster, Farben und Accessoires ist.
Echt jetzt? Ja, aber du solltest genau hinschauen.

Da es ja bekanntlich einfacher ist, andere zu beschreiben, gibt es hier ein Gesicht für die Damen zum Üben und eines für die Herren oder du versuchst dich gleich an beiden Bildern.
Denn ob Frau oder Mann – beim Stil gibt es da wenig Unterschiede.
Schau dir die Bilder an und beschreibe, was du siehst.


Folgende Checkliste kann dir dabei helfen:

Augen - sind sie rund, schmal, groß, klein, tief liegend, eng an der Nase oder im Außenbereich des Gesichtes angeordnet?
Augenbrauen - sind die Brauen gerade, geschwungen, hoch oder tief direkt über den Augen angesetzt?
Nase – ist sie schmal, breit, kurz oder lang, gerade, krumm, dominant oder ein Stupsnäschen?
Gesichtszüge – gerundet und weich, markant und härter?
Mund/Lippen – klein, groß, schmal oder voll?
Haut - weich, trocken, feinporig, grob, gleichmäßig, unruhig?
Haare – sind zwar nicht das Gesicht, geben ihm aber einen dominanten Rahmen.  Sind die Haare fein, kräftig, gerade, gelockt, üppig oder nicht mehr vorhanden?

Hier noch der Mann:

 
Stelle dir die beiden Personen doch auch einmal in verschiedenen Stoffqualitäten und unterschiedlichen Musterungen vor.
Würden zu der jungen Frau eher fließende oder gröbere Stoffe passen, geometrische oder geschwungene Muster?
Und der Mann? Kaschmir oder grober Strick, Blümchenhemd oder Streifen?

Hinterlasse deine Wahrnehmung gerne in den Kommentaren!

Nachdem du jetzt schon etwas Übung hast, genau zu beobachten, ist dein eigenes Gesicht an der Reihe.
Wirf dabei einen prüfenden Blick in den Spiegel und beschreibe, was du wirklich siehst – nicht, was du fühlst. Ganz sachlich und ohne Wertung!
Im nächsten Schritt beschreibe deine Wirkung, die du aus der Beobachtung ableiten kannst.
Vergleiche ggf. auch einmal verschiedene Stoffe, Muster und Materialien konkret mit deinem Gesicht. Bestimmt merkst du jetzt, worauf ich hinaus möchte.

2. Deine Persönlichkeit macht den Unterschied

Egal, wie du aussiehst, deine Persönlichkeit ist sichtbar.
Tatsächlich hatte ich in den 20 Jahren Beratungstätigkeit mehrere eineiige Zwillinge in der Beratung, die oberflächlich betrachtet gleich aussahen, auf dem zweiten Blick aber sehr unterschiedlich waren und somit entsprechend unterschiedliche Empfehlungen bekamen.
Auch bei der Persönlichkeit gibt es viele Mischungen, deshalb sind die folgenden Beschreibungen Möglichkeiten, die nicht nur aus einer Kategorie kommen müssen.
Wie beschreibst du dich selbst?
  • Bist du eher unkompliziert, ein praktisch veranlagter Typ und legst weniger Wert auf Selbstinszenierung?
  • Oder siehst du dich gefühlsbetont, feinsinnig, fantasievoll und hast Freude an Details?
  • Vielleicht bist du auch eher kreativ individualistisch, originell und unabhängig oder du bist rebellisch und polarisierend mit einem Hang zur schillernden Selbstinszenierung?
  • Oder aber strukturiert, geradlinig und klar und liebst Ordnung und Qualität?

Auch diese individuelle Mischung wirkt sehr stark in deine sichtbare Stilaussage hinein.
Eine Person, die z.B. Ordnung und klare Dinge mag, wird eher nicht zu Knitterstoffen tendieren und auch nicht authentisch darin wirken.
Ebenso würde eine kreative, extravagante Person in einem einfachen, schlichten Wollstoff eher fad aussehen, es sei denn, eine interessante Farbkombi oder Schmuck bringt die Kreativität zum Ausdruck.
Vielleicht wird dir an dieser Stelle bereits klar, dass es in einer professionelle Stilberatung nicht um den Geschmack der Beraterin geht, sondern um dich und um deine individuelle Wirkung.
Gemeinsam werden deine Ausstrahlungspunkte herausgearbeitet und die neue Selbstwahrnehmung trainiert. Die größte Hemmschwelle der Umsetzung ist die Selbstwahrnehmung und die damit verbundenen Glaubenssätze. Eine Sicht von außen bringt hier belastbare Ergebnisse und gibt Sicherheit.



Sieht es in deinem Kleiderschrank eher so aus?
Oder so?


 

3. Die Figur kommt zuletzt und wird völlig überbewertet – obwohl sie häufig an erster Stelle genannt wird.

Hierzu ein Einblick in meine persönliche Stilgeschichte:

In meiner Stil-Ausbildung wurde ich als große (1,82 m) schlanke Frau mit breiteren Schultern, zu schmalen Hüften und Beinen in die extravagante Schublade gesteckt. Meine sportive und unkomplizierte Art brachte mir dazu eine sportliche Note ein.
Doch weder die Materialien, Musterungen sowie Schnitte der sportiven und extravaganten Frau passten wirklich zu mir.  Sie waren zu grob, zu laut und zu überstrahlend. So war und bin ich nicht.

Mit der Zeit kam ich darauf, dass eine klare Schnitt- und Linienführung, der Kleidung in feinen Materialien mir positive Rückmeldungen von anderen einbrachte und das wenig bis kein Muster, bzw. gradliniges Muster im Oberteil einfach MEHR ist und mich in den Vordergrund stellt – und zwar ganz unspektakulär – so wie ich mich auch sehe.

Auffälligkeiten fernab vom Gesicht wie gemusterte Hosen und Röcke passten wiederum prima, aber nur, wenn der Stoff eher fein war.
Blümchen findet man bei mir in der Vase, aber nur sehr selten in der Kleidung. Wenn wir in der Stilausbildung über Muster sprechen und ich Blumen unter die Nase gehalten bekomme, gibt es mit den angehenden Kolleginnen immer viel zu lachen.

Fazit: Ja, die langen Beine ermöglichen mir etwas Extravaganz, aber mein Haar und Gesicht sprechen eine klare und klassische Sprache.
Die Figur bestimmt zwar, welche Schnitte sie besonders positiv unterstützen und hat mitunter Einfluss auf Materialien und Muster, z.B. wenn du schlanker wirken möchtest. Dies hat mit deiner Stilmischung jedoch weniger zu tun und ist der zweite wichtige Aspekt einer Stilberatung.

Auszug aus unserem Stilmappen-System, das jede Kundin und jeder Kunde zur Beratung bekommt.



Hier werden alle wichtigen Empfehlungen für unsere Kunden individuell vermerkt.

Schau doch einmal ins Video zum Stilratgeber, dann bekommst du einen Überblick, wie vielschichtig Stil eigentlich ist.

Fazit:
  • Jeder Mensch trägt seine Hauptstilaussage im Gesicht – vergleiche hier bewusst wie unterschiedliche Materialien, Muster dazu wirken.
  • In der Regel hat jeder Mensch zwei stärkere Stilaussagen und kann unter Umständen noch eine weitere Richtung hinzukombinieren. Wer alles tragen kann, eignet sich als Model – und das hat wenig mit der Figur zu tun. Wer seinen Stilcode kennt, ist für alle Anlässe gerüstet und kann sich entspannt auf Wesentliches konzentrieren.

 
In der Stilberatung erarbeiten wir deine individuellen Empfehlungen, die du dann für den Rest deines Lebens selbst anpassen kannst.
Wahre Stilikonen tragen auch nicht alles durcheinander, sondern konzentrieren sich auf ihre Stärken und verstärken dadurch ihre Ausstrahlung.

Im folgenden Video bekommst du noch eine kleine Zusammenfassung und kannst den Artikel Revue passieren lassen.

Viel Spaß und Freude dabei
 
Petra

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1 Kommentar

Monika Wolking

17.05.2021 - 21:22
Liebe Petra, ein sehr informativer Bericht und Film über die Typberatung über „Welcher Stiltyp bin ich“
Das ist immer wieder eine gute Auffrischung und wunderbar umsetzbar in den Beratungen.
Vielen Dank

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Petra Waldminghaus

Die Autorin

Petra Waldminghaus

Petra Waldminghaus (Geschäftsführerin von CorporateColor) ist langjährige Expertin zu Wirkung, Outfit und Brille. Authentisch, klar und direkt umsetzbar begeistert sie als Vortragsrednerin, Beraterin und Ausbilderin ihre Kunden und ist neben
der Einzelberatung für namhafte Unternehmen tätig. Zusätzlich bildet sie professionelle Beraterinnen aus und weiter und ist seit Erscheinen ihres Brillenbuches als Brillenprofi bekannt. Die Autorin von Erfolgsfaktor Erscheinungsbild und Gastautorin im "Das große Personal Branding Handbuch" gibt seit vielen Jahren ihr Wissen in vielen Publikationen und Videos bei YouTube weiter.

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