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Typisch Frau: Graue Haare stehen mir nicht

13.09.2017

Graue Haare - Schmuckstück oder Alterszeichen?

Was in der Männerwelt längst als durchaus sexy und charmant akzeptiert ist, macht Frauen immer noch unsicher: Graues Haar gilt nach wie vor als unschönes Zeichen des Alterns. Doch das ist Unsinn – viele Frauen gewinnen deutlich an Attraktivität, wenn sie den Mut haben, ihren natürlichen Haarton zu zeigen!  Ein aktuelles Beispiel ist Birgit Schrowange.  

Wenn ich Frauen ab 40 berate, sprechen mich in fast allen Fällen die Frauen auf ihre natürliche Haarfarbe an. Nach jahrelangem Tönen und Färben ist die Neugier groß, wie denn das Haar im natürlichen Farbton aussehen würde und – wenn sie grau geworden sind – ob dieser Farbton sie nicht einfach nur alt machen würde.
Hier kann ich aus langer Erfahrung sagen: Frauen habt Mut, macht euch von alten Vorurteilen frei!  In den allermeisten Fällen ist der natürliche Haarton am schönsten für euer Gesicht. Er lässt euren Teint strahlen, bringt Augenfarbe und Lippenrot am besten zur Geltung und ist einfach stilvoll.  

Warum gefärbtes Haar insbesondere bei Älteren problematisch ist 

Die Farbe unserer Haare und unser Teint werden durch Pigmente gebildet. Die Natur hat sie so ausgelegt, dass sie miteinander harmonieren und auch einen passenden Kontrast bilden. Die Haarfarbe wird – ebenso wie die Farbe unserer Oberbekleidung - ins Gesicht reflektiert. Deshalb ist es generell sinnvoll, die natürliche Haarfarbe bei Haarcolorierungen aufzunehmen. Eine Haarfarbe, die nicht mit Ihrem natürlichen Kontrastlevel harmoniert, lässt beispielsweise Fältchen tiefer werden oder mindert die Strahlkraft von Haut und Augen – die betreffende Person sieht dann einfach müder aus.

Werden wir älter, verändert sich die Pigmentierung von Haut und Haar. Jetzt versuchen die meisten Frauen, durch konsequentes Färben ihres Haars wieder jünger zu wirken. Das Gegenteil ist häufig der Fall, da oftmals eine schlechter zum Teint passende Farbe gewählt wird. So wirkt beispielsweise schwarzes Haar bei nicht mehr ganz jungen Frauen sehr hart und dominant, verschärft Gesichtszüge und auch Fältchen.  Blondiertes oder blondgesträhntes Haar kann ebenfalls zu kontrastreich für reifere Frauen sein: Durch die geringere Pigmentierung und den grauen Grundton des Haars wirkt das Blond schnell gelb. Diese gelbe Reflexion lässt das Gesicht dann eher bleich und wenig strahlend wirken.

Graues Haar macht selbstbewusste Frauen interessant

Testen Sie sich: Schauen Sie unterwegs bewusst Ihren Geschlechtsgenossinnen auf die Haartracht. Sie werden entdecken: Pfiffig geschnittene, gepflegte graue Haare können interessant wirken und sind keinesfalls ein Makel. Im Gegenteil, Frauen, die  ihren (im besten Fall) silbrig glänzenden Haarschopf selbstbewusst tragen, haben eine besondere Ausstrahlung. Und: Ein gewisses Alter sieht man uns auf jeden Fall an. Darüber täuscht auch die schönste Haarcoloration nicht hinweg.
Bei meinen Beratungen wie auch hier im Blog ist mir allerdings wichtig, dass Sie sich auch mit grauem Haar mögen und nicht unwohl fühlen – ansonsten macht der mutige Schritt „zurück zur Natur“ für Sie keinen Sinn.

Was ändert sich mit grauem Haar und welche Haarlänge kann ich tragen?

Wichtig ist (das gilt generell für alle Haarfarben), dass Ihr Haar gepflegt und typgerecht geschnitten ist. Graue Haare dürfen durchaus bei reiferen Damen schulterlang getragen werden – Hauptsache Schnitt und Haarstruktur stimmen und das Haar wirkt nicht zu strähnig dünn. Bei extravaganten Persönlichkeiten unterstreicht sogar langes graues Haar mitunter den individuellen und ausdrucksstarken Stiltyp.
Etwas angepasst sollte jetzt die Farbwahl der Kleidung sein: Graues Haar verlangt nach satteren Farbtönen. So kann jetzt beispielswiese ein tieferes Blau oder Grün besser zu Ihrer natürlichen Haarfarbe harmonieren als leichte Pastelltöne. Bleiben Sie aber innerhalb Ihres Farbtypus.

Am eigenen Beispiel: Auch ich habe mich vor einigen Jahren dazu entschieden der Natur freien Lauf zu lassen. Häufig werde ich sogar auf der Straße angesprochen, ob meine Haarfarbe echt ist. Ja, das ist sie und ich fühle mich nicht älter damit!
Es gibt eine Menge Möglichkeiten über Farben, Schnitte, Stil und Accessoires dynamisch und frisch zu wirken. Allerdings habe ich mit abnehmender Intensität der Haarfarbe meine Bekleidungsfarben etwas verstärkt.
Das helle Gelb sieht jetzt nur noch im Sommer mit gebräunter Haut überzeugend aus, während die Farbkontraste der roten Jacke und dem hellen Oberteil ganzjährig die abnehmende Intensität der Haarfarbe ausgleichen.


Fotos: Kathrin Heikaus

Grau ist hip. Wer mag, nutzt jetzt den Trend

Unser graues Haupt ganz ungefärbt präsentieren zu wollen, wird bei Frauen oft in der Familie nicht unterstützt. Vor allem Kinder und Partner möchten keine ergraute Mutter oder Frau akzeptieren. Wer sich nicht ganz traut, dem Druck zu widerstehen, kann sich jetzt als Trendsetter präsentieren: Auch unter den Jüngeren ist graues Haar echt in. Während die Jugend in aufwändigen Färbeprozeduren ihre Mähne künstlich ergrauen lässt, brauche Sie nur eines: Geduld, um die Farbe auswachsen zu lassen. Vielleicht erwartet sie am Ende des Verwandlungsprozesses ein neues, selbstsicheres Ich.   
 
Probieren sie es doch einmal aus und schauen, was die Natur für sie bereit hält.

Viel Erfolg und noch mehr Komplimente

Petra Waldminghaus

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1 Kommentar

Soraya Frie

13.11.2017 - 19:56
Hallo Petra, ein sehr aufschlußreicher Artikel. Du hast viele Fragen angesprochen und beantwortet, die ich oft in Vorträgen von Patienten in einer Klinik gestellt bekomme. Den ein oder anderen Tipp kann ich somit für meine Zuhörer gewinnbringend einsetzen und praxisbezogen argumentieren !

herzliche Grüße aus Bad Neuenahr,
Soraya

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Petra Waldminghaus

Die Autorin

Petra Waldminghaus

Petra Waldminghaus (Geschäftsführerin von CorporateColor) ist langjährige Expertin zu Wirkung, Outfit und Brille. Authentisch, klar und direkt umsetzbar begeistert sie als Vortragsrednerin, Beraterin und Ausbilderin ihre Kunden und ist neben
der Einzelberatung für namhafte Unternehmen tätig. Zusätzlich bildet sie professionelle Beraterinnen aus und weiter und ist seit Erscheinen ihres Brillenbuches als Brillenprofi bekannt.

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