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Typisch Frau: Farbberatung auf den Punkt gebracht

22.06.2017

Ohne Tücherwedeln geht es nicht

Die Farbberatung mittels Tücher-Test wird immer noch belächelt. Zu Unrecht, denn die direkte Interaktion der farbigen Stoffe mit dem Teint der Kunden zeigt mehr, als tausend Worte.   

Auch in der Farbberatung gilt: Sehen und selbst erkennen ist wesentlich eindrücklicher, als detaillierte Erklärungen. Demonstrieren wir also anhand von Farbbünden die geeigneten Farbtöne und Kontrastlevel, gibt es fast immer einen herrlichen Aha-Effekt: Der Großteil der Kunden sitzt staunend vor dem Spiegel und erlebt, was er schon immer irgendwie wahrgenommen hat, jedoch bisher nicht einordnen konnte.

Warum ist der direkte Farbabgleich mit Tüchern so sinnvoll?

Farben sind nichts anderes als reflektiertes Licht – ein nachweisbarer physikalischer Effekt und kein Hokuspokus. Dabei scheint Licht auf die Kleidung und wird von dort zum Gesicht reflektiert.
Diese Reflektion wird anhand der großen Stoff-Farbflächen der Tücher bewusst provoziert und ermöglicht den direkten Vergleich bestimmter Farbkriterien.

Wortreiche Erklärungen - egal wie eloquent - bringen das Farbthema niemals so nachvollziehbar auf den Punkt, wie die sichtbare Reflektion der Stoffe.

Dazu ein wenig Farbtheorie

Farben lassen sich im Wesentlichen in drei Kategorien unterteilen:

  • Farbtemperatur: warm oder kalt

Warme Farben enthalten einen hohen Gelbanteil- so wir hier das abgebildete Orange im Gegensatz zu dem Bordeaux-Ton, der aufgrund der höheren Blaubeismischung einen kühlen Eindruck erzeugt.
Natürlich gibt es dazwischen jede Menge Zwischentöne und auch Farben, die keine eindeutige Tendenz zu kalt oder warm aufweisen.



Kleiner Hinweis zur Farbdarstellung: Es kann sein, dass aufgrund unterschiedlicher Monitorkalibrierung die Farbe anders dargestellt wird als sie tatsächlich ist.
Mehr dazu finden Sie im Artikel: Farbberatung online

Je mehr Blau einem neutralem Farbton zugemischt wird, desto kühler und bei dem hier dargestellten Rotton,- beeriger das Ergebnis. Mit der Zumischung von Gelb wird das gleiche neutrale Rot sich in ein warmes Tomatenrot bis Orange wandeln.
Aussagen wie: „Mir steht kein Rot“, stimmen nicht, denn für jeden gibt es eine passende Rotmischung.
  • Kontrast: hell oder dunkel

Je stärker die Reflektion des einfallenden Lichtes, desto heller die Farbe, wie hier im Beipiel das helle Rosé.
Je mehr Licht geschluckt wird, desto dunkler der Farbreiz - Bordeaux.
Schwarz und Weiß repäsentieren somit die Extreme dieses Effektes.

  • Intensität: klar oder gedämpft

Diese beschreibt die Stärke der Farben, unabhängig von der Helligkeit.
Starke und klare Farben -sind die empfundene Knallfarben (das untere Royalblau) im Gegensatz zu den schwachen gedämpften Farben (das obere Jeansblau).

              

Und was haben diese Farbkriterien mit dem Menschen zu tun?

In jedem Erscheinungsbild finden sich genau diese vorgestellten Farbkriterien wieder. Dabei besitzt jede Person ein individuelles Kontrastlevel, das aus farblicher Abstufung von Naturton der Kopfbehaarung (Deckhaar, Augenbrauen, ggf. Bart bei den Herren), Hautfarbe und Intensität der Augenfarbe gebildet wird. Unterstützen wir dieses durch einen entsprechenden Kontrast der Kleidung, gibt dies der optischen Präsenz einen weiteren Boost.



Die junge Frau verkörpert von den vorgestellten Farbkriterien: kühl, kontrastreich (dunkle Haare und Augenbrauen) und klar.
Die kontrastarme Bekleidung und Brille auf dem linken Bild wird ihrer kräftigeren Farbausstrahlung nicht gerecht.
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Auch unsere Persönlichkeit kann durch bestimmte Farben und Kontraste gezielt beeinflusst und anhand der Farbtücher individuell herausgearbeitet werden.
  • Jeder Beratungsbund benötigt kalte, warme, helle, dunkle, gedeckte und klare Farben- und auch einige Zwischentöne.


Ein Minimum für eine Farbreihe aus Grüntönen : Von hell bis dunkel, klar und gedeckt- in warm und kalten Farben. Zusätzlich sollten weitere Zwischentöne und einige Neutralfarben in den Beratungsbünden enthalten sein. Fehlen diese fallen einige Kunden durch´s „Raster“ und finden folglich keine guten Farbempfehlungen oder sie werden vorschnell einer falschen Farbrichtung zugeordnet.
Beachten Sie bitte, dass die Farben hier auf dem Monitor komplett anders erscheinen können, als in Realität: Farbberatung online 
  • Die Stoffstruktur beeinflusst

    Rein glänzende Farbtücher lassen durch die reflektierende Oberfläche einen gedämpften Farbton schnell leuchtend erscheinen und beeinflussen das Ergebnis. Gutes Analysmaterial besteht aus matten und stärker reflektierenden Materialien.
     
  •  Auf die Sortierung kommt es an!

    Bewährt hat sich bei der Farbanalyse die Reihenanalyse bei der die genannten Farbkriterien systematisch im Vergleich ausgetestet werden. Hier gibt es pro Farbe eine Zusammenstellung der genannten Kriterien.

Fazit: Tücherschwenken mit Know How ist deshalb in der Farbberatung unverzichtbar. Probieren Sie es aus.

Viel Freude und Erfolg mit den neugewonnenen Erkenntnissen

Ihre Petra Waldminghaus

Beraterin finden

Seminar Reihenanalse für Typberater finden

Erfahrungen einer Typberaterin nach der Fortbildung „Reihenanalyse"


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Petra Waldminghaus

Die Autorin

Petra Waldminghaus

Petra Waldminghaus (Geschäftsführerin von CorporateColor) ist langjährige Expertin zu Wirkung, Outfit und Brille. Authentisch, klar und direkt umsetzbar begeistert sie als Vortragsrednerin, Beraterin und Ausbilderin ihre Kunden und ist neben
der Einzelberatung für namhafte Unternehmen tätig. Zusätzlich bildet sie professionelle Beraterinnen aus und weiter und ist seit Erscheinen ihres Brillenbuches als Brillenprofi bekannt.

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