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Typisch Frau: Million Shades of Grey - Hair

04.07.2019

Graue Haare herauswachsen lassen - drei Frauen berichten

Lang genug haben wir gefärbt, getönt oder gebleicht. Jetzt ist silbergrau en vogue –   eine perfekte Zeit also, um sich mutig der Natur und ihrem Wirken zu stellen.
Doch wie fängt frau das richtig an? Nicht jede von uns möchte eine Perücke wie Birgit Schrowange tragen und nach einem Jahr den silberglänzenden Schopf präsentieren...
Deshalb habe ich drei Frauen befragt. Die besten Tipps und Tricks für die Übergangszeit, das „Rauswachsenlassen“ habe ich dabei für Sie gesammelt. Lesen Sie auch in den Interviews die Erfahrungsberichte, was sich mit dem grauen Haar für die Frauen verändert hat.   


Nachdem die letzten beiden Artikel so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, gibt es jetzt in der dritten Folge den praktischen Umsetzungsteil. Für Teil vier und fünf benötigen wir Ihre Unterstützung – aber dazu mehr am Ende des Artikels.
Warum habe ich diesen Artikel zusammengestellt?  Ich wünsche mir, dass Sie Sie von den Erfahrungen der Frauen profitieren, die mich beim Schreiben dieses Artikels mit ihren tollen Vorher-Nachher-Vergleichen und Statements unterstützt haben. Von grauem Einerlei und Langeweile werden Sie hier keine Spur finden. Begriffe, wie spannende Lebensphase, Befreiung, alte Zöpfe abschneiden, Potenzial entdecken und sich ein Stück neu erfinden sind gefallen und machen Ihnen vielleicht Lust, sich auf das Abenteuer Grau einzulassen.

Kleine Pflichtlektüre vorab

Bevor Sie sich auf die Erfahrungsberichte einlassen, lesen Sie - falls noch nicht geschehen - vorab die ersten beiden Artikel zum Thema. Sie legen eine fundierte Basis für die Umsetzung und geben jede Menge Impulse:

Teil 1:  Hier geht es um den fachlichen Hintergrund, wie beispielsweise unsere Pigmentierung und dem daraus resultierenden, individuellen Aussehen.

Teil 2:  Dieser Blog behandelt psychologische Hintergründe und gesellschaftliche Faktoren zum Thema graues Haar sowie unsere eigenen prägenden Glaubenssätze in Bezug darauf.

Auf einem neuen Weg: drei Frauen im Gespräch

1. Wenn sich plötzlich die Sicht ändert

Christine Güdden, Imageberaterin in unserem CorporateColor Netzwerk aus Köln. Bis April 2019 kam die graue Mähne für sie gar nicht in Frage - das hat sich aber spontan geändert.
Christine befindet sich nun mitten im Rauswachsprozess der künstlichen Farbe. Im Interview verrät sie uns ihre persönlichen Tipps und wie sie gut gepflegt die herausfordernde Zeit übersteht.

Petra: Bisher hast du graue Haare klar abgelehnt. Was hat Dich plötzlich bewegt nun der Natur freien Lauf zu lassen?

Christine lacht: Das Foto von unserem letzten Netzwerktreffen - Abbildung Foto unten-, wo mir die Wirkung meiner gefärbten feinen Haare im Vergleich zu Deinem grauen Naturton aufgefallen ist.  Da war mir klar- jetzt ist es genug!  Es reichte mir mit dem zweiwöchentlichen Färben, dem hohen Zeit- und Kostenaufwand, den chemischen Prozessen auf meiner Kopfhaut. Denn eigentlich war ich ja nie wirklich zufrieden mit dem Ergebnis und sehe mich auf dem Foto eher als „Mutti mit Föhnfrisur“.


Foto: Rebekka Richter - Kollegin und Fotografin

Christine: In meinen eigenen Beratungen erlebe ich ebenso, dass viele Frauen mit zunehmenden Alter einfach an dem alten vergangenen Bild von sich festhalten und dafür viel in Kauf nehmen.
So war ich ebenfalls viele Jahre darauf bedacht, meinen „Braunschopf“ zu pflegen, um mein bekanntes Selbstbild aufrecht zu erhalten. Doch nun bin ich mit den Jahren auch innerlich stärker und unabhängiger geworden und in gleichem Maße wuchs der Wunsch nach einer äußeren Wandlung. Es ist Loslassen angesagt, alte Zöpfe abschneiden – im wahrsten Sinne des Wortes und ein Neubeginn mit einer Ausrichtung in die Zukunft. Immer am Status quo festhalten zu wollen, heißt Angst vor der Veränderung. Aber Veränderung ist doch unsere Natur!

Ich bin sehr gespannt auf meine Naturfarbe, denn tatsächlich habe ich das Grau übersprungen und bin schon weiß. Das hat mich überrascht und ich finde meine Metamorphose sehr spannend.
Neue Lebensphasen bergen so viele neue Möglichkeiten – wenn man sie annimmt und sich darauf einlässt. Plötzlich kann ich viel intensivere Farben tagen, die ganz neue Persönlichkeitsmerkmale betonen. Anscheinend noch unbekanntes Potential, das entdeckt und gelebt werden möchte.
Ich habe mich davon befreit, immer gefallen zu wollen – und spannend ist, dass ich nun vielen Menschen noch besser gefalle. Einige meiner Mitmenschen müssen sich allerdings an mein neues Erscheinungsbild noch gewöhnen. Damit muss man dann eben auch leben können.

Obwohl der Prozess des Herauswachsens noch nicht abgeschlossen ist, werde ich häufig gefragt, ob ich im Urlaub war. Ist ja logisch, denn die gefärbten Haare haben immer einen Gelbstich ins Gesicht geworfen. Mein klares Weissgrau unterstützt jedoch meinen kühlen Teint und die pinke Durchblutung – ganz natürlich.

Petra: Du befindest Dich ja mit Deinem schulterlangen Haar noch in der Umsetzungsphase. Sicher möchtest Du dich vielleicht nicht mit dem grau-weißen Ansatz zeigen. Welchen Tipp hast du für die Leserinnen?

Christine: Meinen Ansatz wollte ich tatsächlich nicht so zeigen, deshalb habe ich den Friseurtermin etwas heraus gezögert und den Ansatz mit Ansatzspray (Touch up) verdunkelt. Dann besprach ich mit meiner Friseurin das Projekt ausführlich und wir fanden folgende Lösung: Als erstes wurde mein Haar – ohne den Ansatz - mit Strähnchen entfärbt. Ich wollte einfach keine zusätzlichen Pigmente mehr in mein  Haar einschleusen. Da ich ja von Natur aus jetzt weißhaarig bin, ist durch die zusätzliche, strähnchenweise Entfärbung vor allem im Oberkopf der Ansatz nicht so sichtbar. Dazu schnitt mir meine Friseurin noch einen kleinen seitlichen Undercut, denn an den Schläfen war ich damit komplett weiß und der sportliche Touch gefiel mir. Zudem wurde das Haar insgesamt um 2-3 cm gekürzt.
Jetzt bin ich schon einige Schritte weiter und freue mich auf mein neues Ich. Zu mir zu stehen, fühlt sich gut und richtig an. Das auch äußerlich zu begleiten, also im Prinzip „innen wie außen“ zu harmonisieren, finde ich stimmig für mich.
Natürlich muss jeder für sich entscheiden, ob, wann und wie eine Veränderung gewünscht wird. Bei meinen Beratungen kann ich auf jeden Fall auf Wunsch von meinen eigenen positiven Erfahrungen berichten und entsprechend motivieren.
Zugegebenermaßen brauchte es auch ein wenig Zeit, mich an mein neues Spiegelbild zu gewöhnen. Aber das geht tatsächlich sehr schnell und macht richtig froh. Eine Schlange häutet sich ja auch nicht nur teilweise sondern ganz ...

Mein Fazit: Es lohnt sich, mal etwas zu riskieren.

Hier die Foto-Dokumentation: Es sind Handybilder – da dieser Beitrag aus aktuellem Anlass spontan und ungeplant war – die Bilder sprechen jedoch eine sichtbare Sprache.


Start am 5. Mai 2019 - vor dem Friseurbesuch


5. Mai - nach dem Friseurbesuch
Das Haar ist mit Strähnchen versehen und ein kleiner Undercut (zur Veranschaulichung im linken Bild) ist im Schläfenbereich umgesetzt. Rechts: Der Schnitt wirkt durch das Kürzen sehr viel pfiffiger und gleicht auch Christines etwas längeres Untergesicht stimmig aus. Die Augen werden toll betont – selbst von der Seite.



Am 04.06.2019 noch ein paar helle Strähnchen ergänzt und ein wenig kürzer geschnitten. So frisch nach dem Friseurbesuch sieht es schon sehr natürlich aus.




Ungeföhnt nach dem Sport am 18.06.2019 - das Haar ist wieder leicht gelblich in den Spitzen, aber gleich geht es zum Friseur.
Frauen, die färben wissen, dass bereits kurz nach dem Friseurbesuch der frisch gefärbte Schopf immer gelblicher/rötlicher wird – vor allem in den Spitzen, häufig jedoch auch das gesamte Haar.


 
18. Juni nach dem Friseurbesuch: Das Haar ist insgesamt 2-3 cm kürzer mit leichter, aschgrauer Tönung in den Spitzen gegen den Gelbstich.
Es wird also!

Christines Prozess wird sich sicherlich noch bis Weihnachten gehen, aber dann hat sie den Rest ihres Lebens Ruhe vor dem Färben.
Bleibt gespannt, denn wir werden euch das Endergebnis noch präsentieren.


2. Mit neuen Farben noch attraktiver

Bettina Schöbitz ist Mentorin für Präsenz, Wirkung und Visutrainment, die ich schon einige Jahre über ein Business-Netzwerk kenne und vor allem von ihrer Social Media Aktivität bei Facebook.
Gerade in den Social Media ist mir Bettinas zunehmende Veränderung aufgefallen, als sie anfing, ihren Naturton herauswachsen zu lassen. Spannend zu beobachten war, wie sie sich nach der Umsetzung von einigen Tipps von mir auch umfassender veränderte. Dies fiel noch anderen auf, denn unter ihren Posts tauchten zunehmend positive Rückmeldungen zu ihrem Aussehen auf.
Durch die natürliche Haarfarbe überzeugte plötzlich ihre Lieblingsfarbe orange nicht mehr und die kühlen Farben zogen in ihren Kleiderschrank und in ihr neues Logo ein.

Petra: Was hat dich bewogen, mit dem Färben aufzuhören?

Bettina: Meine Haare waren sehr trocken und somit pflegebedürftig. Die künstliche Farbe greift die Haarstruktur einfach an – trotz vieler Versprechen der Haarpflegeindustrie.

Petra: Wie bist Du mit der Übergangsphase zurechtgekommen. Hast Du einige Tricks und Tipps?

Bettina: Mein Tipp für die Übergangsphase lautet, die Haare nach und nach heller zu färben und dann mit Strähnchen den Übergang abmildern. Von anfänglich ganz vielen, gerne auch zweifarbigen Strähnchen, wurden es dann bei entsprechend herauswachsenden Grauanteil immer weniger.
Ich habe in dieser Phase an meiner Frisur fast nichts verändert, da die Business-Bilder sich sonst monatlich überlebt hätten. Allerdings empfand ich den Übergang auch als vollkommen stressfrei – weil ich im Sommer mit meinen blonden Strähnchen immer hellblond war und das Grau bei mir ja auch noch kein Mausgrau-Metallic ist. Dazu kam, dass ich im Winter immer mal dunkler und im Sommer heller war.

Petra: Wie fühlt sich der Naturton für dich an und welches Feedback hast du darauf bekommen?

Bettina: Es fühlt sich für mich in keiner Weise anders an. Ich bin bisher auch nie drauf angesprochen worden, dass ich älter wirke. Im Gegenteil, höre ich nun sehr häufig, dass ich sehr gut wirke, vor allem in Pink.

Petra: Ja, das ist klar, denn als kühler Farbtyp passt es einfach super zu Haut und Haar, zudem unterstreicht es überzeugend und feminin deine quirlige Persönlichkeit.



Vergleichen Sie einmal bewusst die Ausstrahlung von Bettina.
Wo wirkt sie präsenter, stimmiger? Was bewirken die gelblichen Blondtöne?


Fotos: Bettina Schöbitz
Tja, und wenn dann auch noch die Brille richtig cool passt …



Zusätzlich lohnt es sich, auch einen kleinen Blick auf die ungeschminkte Haut werfen. Vor allem im Vergleich auf das viel zu gelbstichige Make-up.


Tolles Feedback auf einen radikalen Schnitt

Lioba Heinzler ist Mentorin für Unternehmensnachfolge und Businessumbau in Wuppertal.

Petra: Was hat Dich bewegt, die Strähnchen und deine künstliche Haarfarbe herauswachsen zu lassen?

Lioba: Ich war das Färben leid und die Farbe wurde immer nach zwei Wochen zu gelblich für meinen Typ. Da ich vom Naturton dunkler bin, hat man mit zunehmenden Grauanteil diesen natürlich auch schneller gesehen.

Petra: Welchen Tipp hast Du, wie man die Übergangsphase am besten übersteht?

Lioba: Mit einer guten Friseurin sprechen. Unsere gemeinsame Überlegung war, nach und nach heller zu werden: Zuerst etwas hellere Strähnchen färben, dann im Sommer weitere blondierte Strähnchen machen und mit Ansatzspray allzu harte Kontrast mildern.  Kurz vor der Weihnachtspause habe ich dann das Haar radikal kurz schneiden lassen.

Petra: Wie war das Feedback Deiner Umgebung?

Lioba: Durchweg sehr positiv. Viele fanden meinen Schritt sehr mutig und klasse; sie wollten wissen, wie ich es gemacht habe.

Petra: Haben die grauen Haare einen Einfluss auf Deine eigene Alterswahrnehmung – oder im Klartext: Fühlst du dich damit älter?

Lioba: Nein, ich fühle mich flotter und stimmiger. Allerdings passiert es mir, dass mir ein Sitzplatz angeboten oder die Tür aufgehalten wird. Also, ich werde mehr als gesetzte Dame wahrgenommen. Zusätzlich habe ich jetzt ein Jahr lang  unterschiedliche Haarschnitte und -längen probiert. Die längere Variante wirkt mir zu altbacken bei dem Grau, deshalb wurden sie nach und nach kürzer.
Dazu kommt, dass meine lockigen Haare ohne die künstliche Farbe eine andere Struktur bekommen haben und auch anders liegen. Aber nach der Experimentierzeit habe ich nun meinen Schnitt gefunden.
Ich habe übrigens schon mal im Jahr 2003 einen Anlauf genommen. Das gefiel mir nicht so gut und ich habe 2008 wieder angefangen zu färben.


Fotorechte bei Annette Hammer, Freistil Fotografie

Hintergrundwissen: Auf was Sie bei dunklem Haar achten sollten

Viele dunkelhaarige Frauen färben, sobald die ersten hellen Strähnen dazukommen konsequent dunkel weiter, was in der Regel gut zu dem natürlichen Kontrast der Personen passt. Eine Komplettfärbung wirkt jedoch aufgrund fehlender Reflexion des natürlichen Haares immer kompakter. Dazu kommt, dass sich die Haut in dieser Lebensphase ebenfalls verändert. So wirft die dunklere Reflektion der Haare mit zunehmender Unebenheit der Gesichtshaut immer mehr Schatten ins Gesicht und wirkt härter, teilweise hager, in jedem Fall älter – zumindest, wenn man die Haut separat betrachtet.
Stimmt nicht? Probieren Sie es aus, indem sie Ihre Haare mal komplett aus dem Gesicht nehmen und dann wieder hineinfrisieren. Selbst bei kurzen Haaren kann man diesen physikalischen Effekt beobachten.
Fast immer beobachte ich, dass gerade in dieser Phase sehr stark zu dunkler/schwarzer Kleidung tendiert wird, vermutlich, um so die Einheit zwischen dem dunklen Haar herzustellen. So berichten einige meiner Kundinnen.
Gerne werden als weitere Alternative bei diesen dunklen, kontrastreichen Menschen nun mit gelblichen Blondtönen das erste Grau verdeckt. Doch nun legt sich dieser Gelbstich in das reifere Gesicht und erzeugt ebenfalls ungünstige Schattierungen (siehe auch der Erfahrungsbericht von Christine). Ein kühles Blond zu färben, ist immer mit dem Risiko behaftet, die Haarstruktur zu schädigen, da der chemische Prozess aufwändiger ist.
Dabei macht die Natur es so gut! Jeder Farbtyp hat seine eigene Grauschattierung, die im Zusammenspiel mit der individuellen Durchblutung und Pigmentierung lauter Unikate bildet. Das ungefärbte Haar hat dazu noch eine viel gesündere Struktur, die dem Haarton einen schönen Schimmer, mitunter sogar Glanz gibt. Viele Langfärberinnen berichten, dass nach dem Färbestop sogar die Haarpracht wieder dichter wurde. Wenn das kein Grund ist es einmal auszuprobieren.


Fotorechte bei Annette Hammer, Freistil Fotografie

Lioba heute: Das sehr klare Grau nimmt den kräftigen Kontrast der Kleidung gut auf und wirkt peppiger.

Million Shades of Grey – es gibt noch viel zu berichten …

Vielleicht ist es Ihnen bereits aufgefallen, dass hier bisher nur kalttonige Personen mit dem ebenfalls kühlen Grau vorgestellt wurden. Bei warmtonigen, ehemals rothaarigen Menschen, ist die Grauphase komplett anders. Dazu werde ich einen weiteren Blogartikel erstellen, denn es gibt noch sehr viel Wissenswertes darüber zu berichten. Ebenso werde ich den Satz: „Graue Haare gehen nur bei einer Kurzhaarfrisur“ nach seinem Wahrheitsgehalt überprüfen. Es bleibt also spannend.

Kommen Sie mit ins Team!

Haben Sie auch eine Geschichte über Ihren Weg zum grauen Schopf zu erzählen? Dann freuen wir uns auf Kommentare im Kommentarfeld unter dem Artikel.
Und: Unterstützen Sie uns dabei, Teil vier mit Praxisbeispielen zu füllen. Dazu suchen wir Frauen mit langen, grauen Haaren. Für einen 5. Beitrag würden wir uns über Zuschriften freuen, wenn Sie echt rothaarig und grau sind oder waren. Einfach eine Mail an: info@corporatecolor.de

Wir sind gespannt auf Ihren Input!

Ihre Petra Waldminghaus

Gerne unterstützen wir Sie bei der Entscheidung zur passenden Haarfarbe. 50 Beraterinnen deutschlandweit stehen Ihnen zur Verfügung. Probieren Sie es aus.
https://www.corporatecolor.de/beraterinnen

Weitere Artikel zum Thema:

Teil 1:  Hier geht es um den fachlichen Hintergrund, wie beispielsweise unsere Pigmentierung und dem daraus resultierenden, individuellen Aussehen.

Teil 2:  Dieser Blog behandelt psychologische Hintergründe und gesellschaftliche Faktoren zum Thema graues Haar sowie unsere eigenen prägenden Glaubenssätze in Bezug darauf.
 










 

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5 Kommentare

Claudia Kammermann

04.07.2019 - 21:44
Wertvoller Bericht. Danke!

Soraya Frie

06.07.2019 - 09:58
Schön, dass das Thema authentisch seinund somit zu sich stehen beleuchtet wird. Sehr lohneswert zu lesen und wertvoll für Frauen, die sich schon seit langem mit dem Gedanken tragen " silber" zu werden und sich noch trauten. Der erste Schritt ist durch den Artikel gemacht. Jetzt bedarf es etwas Mut, den 2. zu gehen. Machen Sie mit und werden Sie ein Mitglied des 2 silbergrauen Teams"!

Andrea

07.07.2019 - 15:28
Ich habe letztlich2012 aufgehört zu färben, eine konsequente Entscheidung gegen die chemische Keule nach einer Krebserkrankung. Bei meinen Naturlocken ist das ein angenehmes Tun, allerdings auch erst seitdem die Farbe raus ist bzw. die Ansätze ausgewachsen sind. Die Zeit der grauen Ansätze war unangenehm. Mein Friseur hat das gemildert, indem er hellere Farben aufgetragen hat.

Barbara

08.07.2019 - 13:23
Wie wahr! ich liebe meine grauen Strähnen und meine Naturhaarfarbe. Als ich langsam grau begann zu werden, liess ich sogar meine Haare länger wachsen, um mehr davon zu haben. Lang und grau = wunderschön!

Angela Parker

08.07.2019 - 21:16
Ein interessanter Artikel. Ich (von Natur früher mal mittelbraun gewesen) habe meine ersten grauen Haare mit Ende 20 bekommen und der Natur von Anfang an freien Lauf gelassen. Dem Drängen der Friseure habe ich widerstanden. Mittlerweile bekomme ich Komplimente für meine Haare. Die Haare sind ein Teil von mir und haben sich mit dem Rest des Körpers und der Persönlichkeit entwickelt. So ist der Lauf der Zeit und es ist einfach authentisch. Ich finde es erschreckend, wenn man im Berufsleben gerade Frauen mit natürlich grauen oder weißen Haaren als alt abqualifiziert - auch wenn sich die Haarfarbe wie bei mir erblich bedingt schon früh so entwickelt hat. Also, liebe Leute: Habt Mut und steht zu eurem natürlichen Grau oder Weiß.

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Petra Waldminghaus

Die Autorin

Petra Waldminghaus

Petra Waldminghaus (Geschäftsführerin von CorporateColor) ist langjährige Expertin zu Wirkung, Outfit und Brille. Authentisch, klar und direkt umsetzbar begeistert sie als Vortragsrednerin, Beraterin und Ausbilderin ihre Kunden und ist neben
der Einzelberatung für namhafte Unternehmen tätig. Zusätzlich bildet sie professionelle Beraterinnen aus und weiter und ist seit Erscheinen ihres Brillenbuches als Brillenprofi bekannt.

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